Mai 2018

Vereinigung von Ordensschulen Österreichs - unser neuer Schulerhalter

VON DER ORDENSSCHULE ZUR SCHULE IN ORDENSTRADITION
Eine Institution feiert – ein kurzes, aber intensives Viertel-Jahrhundert. Gemeint ist die Vereinigung von Ordensschulen Österreichs, in ihrer Kurzform VOSÖ genannt
Die VOSÖ wurde 1993 von den Männer- und Frauenorden Österreichs gegründet und ist ein von der Bischofskonferenz und vom Staat anerkannter Verein. Am Beginn standen Visionäre, die überzeugt waren, dass katholische Schule, Ordensschule auch in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil in der Bildungslandschaft Österreichs sein kann. Schon damals zeichnete sich ab, dass sich die Ordenslandschaft Österreichs gravierend und spürbar verändern wird und dass so manche Ordensgemeinschaften aus personellen und finanziellen Gründen ihre Schulen nicht mehr weiterführen können. Die schwindenden Ressourcen der Orden deuteten auf einen großen Umbruch hin und forderten weitreichende Entscheidungen. Es bedurfte und bedarf großer Wachsamkeit sowohl im pädagogischen als auch im wirtschaftlichen Bereich. Die pädagogischen und wirtschaftlichen Fach- und Führungskräfte sind Laien-MitarbeiterInnen.
Aus ersten, überzeugten Überlegungen einer kleinen Gruppe wurde der Same gesät, der bald Wurzeln schlug, sich ausbreitete und mittlerweile zu einem mächtigen Baum geworden ist.
Die Vereinigung von Ordensschulen Österreichs ist in der österreichischen Schullandschaft inzwischen zum größten privaten Schulerhalter geworden.
Zur VOSÖ zählen derzeit 13 Standorte (bald 14) mit 45 Bildungseinrichtungen, die 12 Ordensgemeinschaften zugeordnet sind. Vertreten sind wir in 7 Bundesländern. Unsere Schullandschaft bildet im Kleinen die große Schullandschaft Österreichs ab: Kindergärten, Volksschulen, Neue Mittelschulen, Allgemeinbildende Höhere Schulen, Oberstufenrealgymnasien und Berufsbildende mittlere und höhere Schulen; verschiedene Formen der Tagesbetreuung (Horte und Tagesinternate) runden diese Aufzählung ab. Beeindruckend ist der Blick auf weitere Zahlen:
Derzeit besuchen unsere Standorte über 8 000 Schülerinnen und Schüler, die von ca 900 Pädagoginnen und Pädagogen unterrichtet werden. Ansehnlich ist auch die Zahl der Personen in der Nachmittagsbetreuung, in den Sekretariaten, in der psychologischen Unterstützung der jungen Menschen, der Schulwarte und des Reinigungspersonals – insgesamt ca. 340 Angestellte.
In der Zentrale im Schottenstift in Wien sind wir bemüht, mit den einzelnen Standorten gute Kontakte zu pflegen, die Vorhaben, Pläne und Anliegen der Einrichtungen wahr- und ernst zu nehmen und mitzutragen. Ein besonderes Augenmerk legen wir in unseren Bildungseinrichtungen auf die je eigene Prägung der Standorte durch die Gründerpersönlichkeiten der Orden. Jedes Ordenscharisma spiegelt ein besonderes Merkmal aus dem Evangelium wider und daraus resultieren die differenzierten pädagogischen Konzepte. Eines ist allen gemeinsam: diese Konzepte sollen junge Menschen dazu befähigen, ihr Leben positiv zu gestalten, Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen und diese aktiv mitzutragen.
Christliche Bildung ist bemüht, lebendige Beziehungen und Begegnungen zwischen den Lehrenden und Lernenden zu fördern, die Mit- und Umwelt so zu gestalten, dass der Glaube und auch die Frage nach Gott wach gehalten werden können. Sie führt auch zu einem fairen Begegnen mit den Gläubigen anderer Konfessionen und Religionen und zur Dialogbereitschaft mit Menschen ohne religiösem Bekenntnis.
Die intensive Wahrnehmung von Bildung ist eine ganz wesentliche Stärke unserer Ordensschulen. Wir versuchen Bildung und Ausbildung in Einklang zu bringen: Bildung ist sinnorientiert, Bildung braucht Erfahrungsräume, Ausbildung ist zweckorientiert.
Kinder und junge Menschen werden die Gesellschaft von morgen gestalten. Sie darauf vorzubereiten, ist die große Herausforderung: nicht AUS-BILDUNG, sondern BILDUNG und ERZIEHUNG zu verantwortungsbewussten, Empathie-fähigen, spirituellen und fachlich kompetenten Menschen – das hat sich die VOSÖ zum Ziel gesetzt!

 

Sr. Cäcilia Kotzenmacher SDR

STV der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs

Die Lange Nacht der Nähmaschine

Nähen5Am Freitag, den 4.Mai, übernachteten wir, die Textile Werkgruppe aus der 3.D Klasse in der Schule. Wir handelten nach dem Motto: "Näh solange, bis du dein Werkstück vollendet hast, oder du über der Nähmaschine eingeschlafen bist". Tolle Kleider, T-Shirts und Stirnbänder waren unser stolzes Ergebnis. Wir freuen uns schon sehnsüchtig auf das nächste Nähprojekt! (Text: Sofie, Viktoria, Magdalena)

 

 

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St. Petersburg

Sprachreise nach St. Petersburg
Im Rahmen des diesjährigen Russisch-Kurses machten wir uns unter der Leitung von Frau Prof. Winkler und Herrn Prof. Schlöglhofer am 21.04. in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach St. Petersburg und ließen den Frühling hinter uns. Die nördlichste Millionenstadt der Welt empfing uns mit Nieselregen und erfrischenden 6 Grad Außentemperatur. Gleich am zweiten Tag stand mit Besuch der Zarenresidenz in Puschkin, wo sich auch das berühmte Bernsteinzimmer befindet, ein Highlight auf dem Programm. Wie auch in den folgenden Tagen zeigte sich das Wetter von einer besseren Seite. Von Montag bis Donnerstag absolvierten wir einen Russisch-Kurs, welchen wir mit Bravour auf A1-Niveau abschlossen. Nachmittags erforschten wir die zweitgrößte Stadt Russlands zufuß, mit öffentlichen Verkehrsmittel und dem Schiff. Auf dem Programm standen das historische Zentrum mit den zahlreichen Brücken, Prachtbauten und pulsierenden Plätzen bzw. Straßen wie dem Newskij-Prospekt, die beeindruckende Gemäldesammlung der Eremitage sowie das Alexander Newskij Kloster und die Isaaks-Kathedrale mit ihrem Glockenturm, welcher uns einen beeindruckenden Ausblick auf Russlands „Fenster zum Westen“ ermöglichte. Von hier aus konnten wir in der Ferne auch das St. Petersburger Stadion erblicken, welches bei der Fußball-WM unter anderem Austragungsort eines Halbfinal-Spiels sein wird. Abgesehen von Merchandising-Artikeln und Werbespots war von den Vorbereitungen für dieses sportliche Großereignis jedoch wenig zu spüren.
In den sechs Tagen unseres Aufenthaltes verschafften wir uns auch einen Überblick über das vielseitige kulinarische Angebot. Nahe unseres Hotels im Dostojewskij-Viertel befand sich einer der populärsten Lebensmittelmärkte der Stadt, in dem uns Waren aus den verschiedensten Staaten der ehemaligen Sowjetunion angeboten wurden. Müde aber voller neuer Eindrücke und Erfahrungen traten wir nach einer ereignisreichen Woche den Heimweg an. St. Petersburg zeigte sich bei strahlendem Sonnenschein und winterlichen Temperaturen zum Abschied noch einmal von seiner besten Seite.


Top-Zitate zu unserer Reise:
„Wäre ich ein Monat dort, würde ich schon Russisch sprechen“ (Mateo)
„Wir haben Raf Camora getroffen und die Sprachschule hat mir viel gebracht“ (Lili & Sarah)
„Fand den tanzenden Russen cool“ (Anna)
„Hahaha, war super – Ausflüge und Stimmung waren toll“ (anonym😀)