Freikirchlicher Religionsunterricht

Der Freikirchliche Religionsunterricht am Privat Gymnasium Sacre Coeur

Die Freikirchen in Österreich sind eine junge und einzigartige Religionsgemeinschaft. Es gibt sie seit dem 26. August 2013. In dieser Vereinigung aus den 5 Bünden der Baptisten-, ELAIA-, Evangelikalen-, Mennoniten- und Pfingstgemeinden, sind sie kein zweites Mal vorzufinden. Eine ihrer markantesten Unterscheidungen gegenüber den Groß- und Landeskirchen ist ihre täuferische Tradition. Die Taufe wird nur an Menschen gespendet, die diese auch für sich selber verlangen. Es ist ihnen wichtig, dass das Christsein auf einer persönlichen Entscheidung für ein Leben in der Nachfolge Jesu Christi basiert. Das Wort „Frei“ bezieht sich u.a. auf die freiwillige Entscheidung dieser Kirche angehören zu wollen. Es bedeutet aber auch, dass man schon in den Anfängen, z.B. der Baptisten im 17. Jahrhundert, darauf bedacht war Kirche und Staat voneinander zu trennen. 
In ihren Gottesdiensten wird man jede Form von kirchlicher Liturgie vermissen, dies fängt bei liturgischen Gewändern an und führt sich bei Kirchenjahr unabhängigen Predigtinhalten, frei formulierten Gebeten, vorwiegend zeitgenössischem Liedgut und schlicht dekorierten Gottesdiensträumen fort. Theologisch stehen sie der Evangelischen Kirche H.B. am nächsten. Das reformatorische sola scriptura ist ihnen sehr wichtig. Ihre Wurzeln liegen mittelbar in der Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts, von der allein die Mennoniten bis in die heutige Zeit ihr Erbe überdauern konnten.  https://freikirchen.at/