Organisationsform der Oberstufe: Themenbezogenes Kurssystem

Das themenbezogene Kurssystem ist eine Reform des Wahlpflichtfachsystemsystems und wurde als Schulversuch an unserer Schule 2009/10 erfolgreich gestartet.

 

Ziel des Kurssystems ist es, das Bildungsangebot durch eine größere Vielfalt zu erweitern, individuelle Interessen stärker zu berücksichtigen und themenorientiertes Arbeiten zu fördern.

 

Vorteile des Kurssystems

  • Stärkere Berücksichtigung der persönlichen Interessen und Begabungen
  • Förderung der Eigenverantwortung in Hinblick auf die Studierfähigkeit
  • neue fächerübergreifende Themen
  • stärkere Schwerpunktsetzung innerhalb der Fächer
  • Neue Form der Leistungsbeurteilung (praktische Arbeit und Portfolios)
  • mehr Wahlmöglichkeit durch einsemestrige Kurse

 Was wollen wir mit dem Kurssystem erreichen?

  • mehr Vielfalt
  • mehr Motivation
  • mehr Eigenständigkeit

Wie funktioniert das Kurssystem?

Jedes Jahr im 1. Semester wird ein Kursbuch aufgelegt, aus dem die Schüler/innen ihre Kurse für das nächste Schuljahr wählen. Im Kursbuch werden für jeden Kurs folgende Informationen angegeben: 

  • Titel, Lerninhalte und Lernziele, Arbeitsmethoden, Beurteilungskriterien, Fach(Fächer)zuordnung, Aufnahmsvoraussetzungen, Zeitvorgaben, unterrichtende/r Lehrer/in  

Die Leistungsbeurteilung in den Kursen erfolgt nach dem SchUG und den bestehenden Verordnungen mit folgenden Änderungen:

  • Erfolgt in einem Kurs eine Beurteilung mit Nicht Genügend, so wird der Kurs nicht gewertet. Die Schülerin/der Schüler muss im darauf folgenden Semester als Ersatz einen zusätzlichen neuen Kurs belegen.
  • Am Ende jedes Jahrganges der Oberstufe wird im Jahreszeugnis die Gesamtanzahl der absolvierten Kurse mit je einer Jahreswochenstunde ausgewiesen.
  • Im themenbezogenen Kurssystem wird neben der bisher üblichen Beurteilung besonderer Wert auf Beurteilung der praktischen Arbeit, der Dokumentation und Präsentation sowie der Eigenständigkeit gelegt. 

Vorraussetzung für die Zulassung zur Reifeprüfung ist, dass am Ende des 1. Semesters der 8. Klasse 10 Semesterkurse im Rahmen des Kurssystems positiv abgeschlossen sind. Wird dies von einer Schülerin/einem Schüler nicht erreicht, muss sie/er die fehlenden bzw. nicht positiv abgeschlossenen Kurse im 2. Semester der 8. Klasse nachholen und wird auf den Herbsttermin verwiesen. 

Die Reifeprüfung erfolgt nach den geltenden Bestimmungen. Für das Ablegen einer vertiefenden Schwerpunktprüfung ist das positive Absolvieren von mindestens 2 Kursen im zugeordneten Gegenstand Voraussetzung. 

Weitere Detailinformationen

Das themenbezogene Kurssystem umfasst 10 frei wählbare Kurse und einen vorbereitenden schulautonomen Pflichtgegenstand „Kommunikation und Präsentation“ im Ausmaß von einer Wochenstunde. In der 5. Klasse. Die Kurse sind zweistündig und laufen grundsätzlich über ein Semester; das heißt jeder Kurs entspricht einer Jahreswochenstunde. In der 6., 7. und im 1. Semester der 8. Klasse sind pro Semester je zwei Kurse zu belegen. Diese sind aus dem Angebot des Kursbuches mit folgenden Einschränkungen frei wählbar:

  • Schüler/innen des Gymnasiums müssen 4 Kurse aus der Gruppe A wählen, jene des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums 4 Kurse aus der Gruppe B. Die Gegenstände sind in folgende drei Gruppen aufgeteilt: 
    Gruppe A: Englisch, Französisch, Italienisch, Latein
    Gruppe B: Psychologie und Philosophie, Biologie, Geografie und Wirtschaftskunde
    Gruppe C: alle anderen Pflichtgegenstände 
  • Mehrschulenkurse (DG, Spanisch etc.) sollen nach wie vor möglich sein und werden entsprechend ihrer Dauer als Kurse angerechnet.
  • Das Belegen zusätzlicher Kurse bzw. das Vorziehen von Kursen kann als Instrument der Begabtenförderung eingesetzt werden. 

  

LINK ZUM AKTUELLEN KURSBUCH

Auszeichnungen

Schulsportgütesiegel

 

zbuffet2014