Reizwortgeschichte :Aus der Sicht einer Frühlingsblumenzwiebel
Mein Lebenslauf
„Ich werde eine Frühlingsblume. Später, wenn ich groß bin, werde ich ein Krokus.“, sagte ich zu meiner Cousine, die im Regal neben mir lag. Sie war eine Primel und furchtbar arrogant!
Plötzlich kam eine Frau mit einem Kind in das Geschäft. Das Mädchen zeigte mit ihrem Finger auf mich und quietschte: „Die will ich haben!“, die Mutter sagte: „Agathe, schau doch einmal die anderen Blumen an.“ Das Mädchen jammerte so lange, bis sie das bekam, was sie wollte, nämlich mich.
Als wir dann aus dem Laden raus gingen, war es eisig. Der Wind pfiff und die Sonne versteckte sich hinter den Wolken. Ich hoffte, dass es in meinem neuen Zuhause wärmer wäre. Im Garten von meinen neuen Besitzern gruben sie mich ein. Der Herbst und der Winter waren anstrengend, kalt und kühl. Gott sei Dank hat der Schnee mich beschützt, sonst hätte ich den Frost nicht überlebt.
Als es dann wärmer wurde, trieb ich aus. Als ich aus der Erde schaute, hat es herrlich gerochen, meine ganze Familie war am anderen Ende des Gartens versammelt, und die Bienen summten. Es war einfach Frühling.
Die nächsten Wochen waren fantastisch. Doch nach etwa 5 Wochen wurde ich matt und müde. Es kam mir so vor, als hätte ich eine schwere Krankheit. Meine Elter n sagten: „Du verwelkst, das ist nicht schlimm, wir sehen uns im nächsten Frühling wieder.“ Ich zog mich wieder in die Erde zurück, und freute mich auf das nächste Jahr.