Direkt nach den Osterferien (24.-30.04.2019) fand der Ungarnaustausch statt, an welchem 20 Schülerinnen und Schüler unserer sechsten Klassen teilnahmen. Dieser findet schon seit Jahren mit dem Piaristen-Gymnasium Budapest statt.
Am Anfang des Sprachaustausches stand der Besuch unserer ungarischen Gastschüler in Graz am Programm, welcher mit einer Schnitzeljagd durch die Grazer Innenstadt begann, bei welcher die Schülerinnen und Schüler die Wahrzeichen der steirischen Landeshauptstadt erkunden sollten.
Den nächsten Tag
verbrachten wir in der Schule, welcher mit einem gemeinsamen Morgengottesdienst in der Kapelle startete. Danach standen Geschichte, Geographie, Musik und Mathematik am Stundenplan. Den Abschluss des Tages bildete das traditionelle Apfelstrudel backen in unserer Schulküche (und natürlich auch das Verkosten des selbst gefertigten Strudels, welcher ausgezeichnet geschmeckt hat!).
Den Abschluss des Besuchs in Graz bildete ein Ausflug in die Oststeiermark. Die Zotter Schokoladen Manufaktur, die Riegersburg und ein Buschenschankbesuch standen am Programm, welches von ungarischen und österreichischen Schülerinnen und Schülern begeistert aufgenommen wurde.
Am Samstag startete unsere Reise nach Budapest am Grazer Hauptbahnhof. Direkt nach der Ankunft in Budapest fuhren wir in die Schule des Piaristen Gymnasiums, um uns dort mit Pizza für das Nachmittags- und Abendprogramm zu stärken. Auch Wind und Kälte konnten uns nicht vom Besuch der Margareteninsel abhalten. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten diese mit fahrradähnlichen Gefährten, sodass ihnen dabei schnell warm wurde. Im Anschluss besuchten wir den Abendgottesdienst in der beeindruckenden St.-Stephans-Basilika.
Am Sonntag machten wir einen Ausflug nach Visegrád. Trotz Regen, Wind und bedeckten Himmel erkundeten wir den Königspalast und stiegen dann zur Burg auf. Spätestens bei der Ankunft auf der Oberen Burg war uns allen wieder warm, da der Aufstieg zur Burg anstrengender als gedacht war.
Das Highlight des Tages war eindeutig der Besuch der Sommerrodelbahn, bei welchem alle ihren Spaß hatten. Eine Bootsfahrt auf der Donau, welche uns zurück nach Budapest brachte, bildete den Abschluss eines gelungenen Ausfluges.
Am letzten Tag erkundeten wir gemeinsam das Burgviertel, erhielten eine Führung im Parlamentsgebäude und lernten ungarische Volkstänze von unseren Gastgebern (bei letzterem kamen wir erneut ins Schwitzen, allerdings stand der Spaß eindeutig im Vordergrund).
Somit fiel am Samstag allen der Abschied schwer, da wir eine ereignisreiche Woche zusammen verbringen durften.
Unseren ungarischen Freunden sei gesagt: „Köszönöm szépen! Nagyon kellemes volt nálatok. Hamarosan találkozunk!“ (Danke sehr! Es war sehr nett bei euch. Bis bald!)
Mag. Gudrun Freidl, Mag. Christian Amberger




